Von der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen wurde auf Antrag der Frauenrechtlerinnen und Kommunistinnen Clara Zetkin und Käthe Duncker von ca. 100 Frauen aus 17 Ländern der Internationale Frauentag als Kampftag für die Rechte der Frauen in aller Welt beschlossen. Erstmalig wurden in verschiedenen Ländern Aktionen am Internationalen Frauentag im März 1911 durchgeführt. Weiter lesen 'Internationaler Frauentag 2010 – Aufruf der DKP'»

Otto Lang † 22. Oktober 2009
Und ob wir dann noch leben werden, wenn es erreicht wird
leben wird unser Programm; es wird die Welt der erlösten Menschheit beherrschen.
Trotz alledem!
Am 22. Oktober 2009 verstarb unser Genosse Otto Lang im Alter von 84 Jahren
Als junger Mensch lernte Otto Faschismus und Krieg kennen und hassen. Er schloß sich 1946 der KPD an, deren Kreissekretär in Idar-Oberstein er bald wurde. In die Illegalität getrieben, kämpfte Otto weiter. Nach der Konstituierung der DKP war er Sekretär für Wirtschafts- und Sozialpolitik in Rheinland-Pfalz, später Kreisvorsitzender im Kreis Nahe.
Lange gehörte Otto der Vertreterversammlung der IG Metall an, als Kommunist wurde er in den Stadtrat von Idar-Oberstein gewählt. Geachtet wurde er weit über die politische und gewerkschaftliche Arbeiterbewegung an der Nahe hinaus.
Weder seine mit viel menschlicher Enttäuschung verbundene Ablösung als Kreisvorsitzender noch die Niederlage des Sozialismus in Europa entfremdeten ihn der DKP und ihrem Kampf um eine Welt des Friedens und des Sozialismus.
Otto war uns bis zuletzt
Genosse, Freund und Ratgeber.
Wir trauern mit seiner Frau Anni, Renate und Michael und seinen 3 Enkelkindern.
Deutsche Kommunistische Partei
Gruppe Idar-Oberstein, Kreis Rhein-Nahe-Glan
Bezirk Rheinland-Pfalz
Die Trauerfeier findet am Montag, dem 2.11.2009, 14:00 Uhr
In Idar-Oberstein, Friedhof Almerich*, statt.
(*an der alten B 41 zw. Oberstein und Nahbollenbach)
Jamaika-Koalition in Bad Kreuznach

Schwarz-Gelb ohne uns verhindern! - B90/Grüne
Wer grün wählte bei den Kommunalwahlen am 7. Juni, ob mit allen Stimmen oder einigen Kreuzen für bestimmte Kandidatinnen und Kandidaten, traut seinen Augen und Ohren nicht. Die Grünen beteiligen sich in Stadt und Kreis Bad Kreuznach an einer Jamaika-Koalition, verhelfen CDU und FDP zur Mehrheit.
Endlich angekommen nach 30 Jahren, möchte man da sagen. Angetreten für Frieden, Soziales und Ökologie verabschiedete man sich auf dem Weg zu jenen Trögen, die laut Volksmund immer bleiben, während die Schweine manchmal wechseln. Das “Nie wieder Krieg” wurde beim Überfall auf Jugoslawien zum “Nie wieder Krieg ohne uns”, woraufhin man auch den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr unterstützt. Das “Soziale” endete bei “Hartz IV” Und dass die Koalitionäre auf Bundesebene den Atomausstieg kippen wollen, einen der wenigen Reste grüner Politik, juckt an der Nahe scheinbar nur noch wenige von denen, die sich auf der Sobernheimer Lokalseite früher so gerne als “Ökopaxe” bezeichnen ließen. Weiter lesen 'Vom Grün wählen zum Schwarz ärgern'»
Gastkollumne in der UZ vom 16. Oktober von Volker Metzroth
Nach 1945 schufen sozialdemokratische, kommunistische und christliche Gewerkschafter die Einheit, die 1933 fehlte. Die Restauration alter Besitz- und Machtverhältnisse wurde nicht verhindert, auch weil die erneute Spaltung der Klasse im Kalten Kriege schwächte. Dass Kommunisten oftmals verdrängt wurden, war nicht nur rechtssozialdemokratischen Führern geschuldet, sondern auch sektiererischer, später korrigierter Politik der KPD. Jahrzehnte war der SPD-Einfluss dominant. Weiter lesen 'Wir brauchen einen starken DGB!'»
Die Große Koalition wurde abgewählt. Die Koalitionsparteien erzielten – die niedrigere Wahlbeteiligung kaschierte das – teils dramatische Stimmenverluste: Die CSU erreichte in Bayern ein desaströses Wahlergebnis; die CDU erzielte ihr zweitschlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte der Bundesrepublik; die SPD erlebte ein Debakel und fiel noch hinter ihr Ergebnis aus dem Jahre 1953 zurück. Die Wählerinnen und Wähler haben den bisherigen Regierungsparteien die Quittung für ihre unsoziale Politik und die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan gegeben. Das sollte von der SPD auch bei den anstehenden Regierungsbildungen in Thüringen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und im Saarland beachtet werden. Positiv hervorzuheben ist, dass die DVU bei der Landtagswahl in Brandenburg nur noch 1,2 Prozent erreichte und nicht mehr in den Landtag kam.
die ganze Erklärung des Sekretariats
Wie gestern bekannt wurde, will die NPD am Samstag auf dem Simeonsstiftplatz in Trier eine Wahlkampfkundgebung abhalten. Dies ist für dieses Jahr schon das zweite mal. Natürlich lassen wir das auch dieses mal nicht unbeantwortet, wenn Faschisten ihre Hetze verbreiten.
Anlaufpunkt für alle AntifaschistInnen ist der Viehmarkt ab 11 Uhr.
Mehr Infos findet man auf der Seite http://19september.blogsport.de

Victor Jara
Der 11. September ging schon einmal in die Geschichte ein. Am 11.09.1973 senkte sich die Nacht des Faschismus über das freie Chile. Unter Führung General A. Pinochet putschte das Militär nach einem Plan der CIA und unter Zustimmung der US-Regierung. Präsident Salvador Allende fiel im Kampf gegen die Putschisten, unzählige Anhänger der „Unidad Popular“ (UP) wurden ermordet, verschleppt.
Victor Jara war einer der bekanntesten Vertreter des „nueva canción“, des neuen lateinamerikanischen Volksliedes. Er war Leiter der Kulturabteilung der Kommunistischen Partei Chiles, hatte durch Konzerte die UP unterstützt. Seine Lieder handelten vom Alltagsleben der Bauern, Arbeiter, der Frauen und Kinder; sie machten Mut, bewegten zum selbst Tätigwerden, brachten auch die Freuden der einfachen Menschen zum Ausdruck. Weiter lesen 'Konzert für Victor'»
Neonazis missbrauchen Leid und Empörung nach Sexualverbrechen an einem siebenjährigen Mädchen
Ende Juli gingen in der rheinhessischen Gemeinde Nieder-Olm zweimal über 300 Menschen auf die Straße, um gegen Aktionen von Neonazis zu protestieren. Sie empörten sich darüber, dass Faschisten ein Sexualverbrechen in ihrem Ort für menschenfeindliche Propaganda ausnutzen wollten. Dennoch konnten cirka 50 Anhänger der NPD Wiesbaden und einer “Initiative Südwest” beim zweiten Versuch unter massivem Polizeischutz durch die Stadt marschieren. In Nieder-Olm hatte ein kurz darauf verhafteter und geständiger Mann eine 7-Jährige nachts aus ihrem Elternhaus entführt und vergewaltigt. Die verständliche Empörung in der 9 000-Einwohner-Stadt im Großraum Mainz wollte eine faschistische “Initiative Südwest” am 22. Juli für ihre Propaganda ausnutzen und eine Mahnwache unter der Losung “Keine Gnade für Kinderschänder” durchführen. Die wurde von der Verbandsgemeindeverwaltung wegen formaler Fehler verboten. Weiter lesen 'Nieder-Olm wehrt sich'»
DKP setzt auf außerpar
lamentarische Kämpfe:
Wir zahlen nicht für diese Krise! Widerstand entwickeln, gemeinsam handeln, gesellschaftliche Veränderungen durchsetzen! Gegen Krieg und Kapitalismus, für Fortschritt, Frieden und Sozialismus!
Eckpunkte als pdf
Aus der UZ vom 03.07.2009:
In den Bundesländern Brandenburg und Berlin haben Landesmitgliederversammlungen eine Kandidatur zu den Bundestagswahlen am 27. September 2009 beschlossen, wofür jetzt Unterstützungsunterschriften gesammelt werden. Eine vom Parteivorstand gewünschte Schwerpunktkandidatur, mit einer zentralen Liste in Berlin anzutreten, wurde durch die Entscheidung einer Landesmitgliederversammlung in Berlin unmöglich. Die Positionen und Forderungen der DKP wurden in Eckpunkten, die wir hiermit veröffentlichen, zusammengefasst. Sie sollen in Veranstaltungen, Kleinzeitungen und regionalen Materialien sowie an den Informationsständen öffentlich bekannt gemacht werden. Alle Mitglieder der DKP sind aufgerufen, den Bundestagswahlkampf vor allem dafür zu nutzen, außerparlamentarische Kämpfe voranzutreiben. Nicht Wahlen verändern die gesellschaftlichen Verhältnisse und bringen eine andere Politik. Es bedarf des Widerstandes von unten und gemeinsamen Handelns der Betroffenen gegen die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, um einen Politikwechsel durchzusetzen. Weiter lesen 'Eckpunkte der DKP zu den Bundestagswahlen'»