Weinkönig, Twitterprinzessin und demnächst Ministerpräsidentin?
Ein paar Worte zum aufhaltbaren Aufstieg der Julia Klöckner
In der Dezemberausgabe des „funke“ kündigten wir an, uns in der nächsten Ausgabe etwas mit MdB Julia Klöckner, CDU, zu befassen. Hier folgt nun ein Beitrag, der wahrscheinlich jeden Tag bis zum Wahlsonntag am 27. März zu ergänzen wäre. Sollte er den einen oder die andere anregen, sich mehr mit der Spitzenkandidatin der CDU auseinander zu setzen, ihr mal etwas öfter Kontra zu geben, wäre sein Zweck erreicht.
Funke online 2/2011
Am 12. Dezember erschien die jüngste Ausgabe des FUNKE der DKP Bad Kreuznach.
Aus dem Inhalt:
- Befragung zur Oh-Weh-Trasse? Ja, aber richtig!
- Spanien: Arbeitskriegsrecht wie unter Franco
- SPD-RLP kontra Streikrecht für Beamte
- Neilich: „Defor unn degeje unn doch defor“
- Bildungsangebot der DKP KH: Lohn, Preis, Profit
- Verschiedenes
Die Datei zum Download: PDF – ca. 1,7 MB
Erst sprach der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck als Hauptredner auf einer antifaschistischen Mahn- und Gedenkveranstaltung der Evangelischen Kirche am Sonntag, den 14.11.10, dann räumte seine Polizei den Platz für eine anschließende NPD-Kundgebung. Seit gut 10 Jahren ziehen am Volkstrauertag in Bretzenheim bei Bad Kreuznach immer wieder alte und neue Faschisten am Mahnmal auf dem Gelände eines ehemaligen amerikanischen Kriegsgefangenenlagers auf, um ihrer “Helden” zu gedenken.
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Spontane Proteste
Über angebliche 50 „heimattreue Besucher“ freute sich die NPD-Naheland, die für den 3. September zu einer Zusammenkunft mit ihrem Parteivorsitzenden Voigt in das heruntergekommene Weingut des Hermann Josef K.* im rheinland-pfälzischen Wallhausen eingeladen hatte. Spontan protestierende BürgerInnen aus dem konservativ geprägten Dorf und AntifaschistInnen aus der Umgebung zählten 30 bis 40 vorwiegend junge Nazi. Darunter waren auch die NPD-Landesvorsitzende Dörthe Armstroff und der am Eingang Wache für die in einer alten Scheune tagenden Braunen schiebende mehrfach vorbestrafte Christian Hehl. Unter den 50 Demonstraten waren ver.di-Jugendliche mit einem Transparent. Mit von entsetzten Anwohnern beschafften Kartons und Filzstiften wurden vor Ort einige Schilder gemalt. Sehr erfolgreich war die Aufforderung an Autofahrer „Hupen gegen Nazis“.
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Presseerklärung der DKP Bad Kreuznach
Die DKP Bad Kreuznach spricht sich gegen die Erhöhung der Grundsteuer aus, da diese letztendlich auf die Wohnungsmieter umgelegt werden wird sowie von den Eigentümern selbstgenutzten Wohnraumes aufgebracht werden muß. Sie hat damit den Charakter einer indirekten Steuer, die “Arm und Reich” gleichermaßen trifft, damit also unsozial ist. Weiter lesen 'Gegen eine Grundsteuererhöhung in Bad Kreuznach'»

DKP und Linkspartei in Bad Kreuznach
Partei “Die Linke” und DKP luden zur Abstimmung in Bad Kreuznach ein
Von Mitgliedern der örtlichen DKP und der Partei “Die Linke” befragt, ob sie für einen sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan seien, kreuzten 46 von 48 teilnehmenden Passantinnen und Passanten “Ja” an. Trotz winterlich widrigen Wetters verteilten Mitglieder beider Parteien bei einem gemeinsamen Informationsstand am 16. Januar in der Bad Kreuznacher Fußgängerzone Hunderte Flugblätter mit der Forderung “Bundeswehr sofort raus aus Afghanistan!”, führten viele Gespräche und animierten fast 50 Leute zum Abstimmen. Weiter lesen 'Bürger für Rückzug aus Afghanistan'»
Jamaika-Koalition in Bad Kreuznach

Schwarz-Gelb ohne uns verhindern! - B90/Grüne
Wer grün wählte bei den Kommunalwahlen am 7. Juni, ob mit allen Stimmen oder einigen Kreuzen für bestimmte Kandidatinnen und Kandidaten, traut seinen Augen und Ohren nicht. Die Grünen beteiligen sich in Stadt und Kreis Bad Kreuznach an einer Jamaika-Koalition, verhelfen CDU und FDP zur Mehrheit.
Endlich angekommen nach 30 Jahren, möchte man da sagen. Angetreten für Frieden, Soziales und Ökologie verabschiedete man sich auf dem Weg zu jenen Trögen, die laut Volksmund immer bleiben, während die Schweine manchmal wechseln. Das “Nie wieder Krieg” wurde beim Überfall auf Jugoslawien zum “Nie wieder Krieg ohne uns”, woraufhin man auch den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr unterstützt. Das “Soziale” endete bei “Hartz IV” Und dass die Koalitionäre auf Bundesebene den Atomausstieg kippen wollen, einen der wenigen Reste grüner Politik, juckt an der Nahe scheinbar nur noch wenige von denen, die sich auf der Sobernheimer Lokalseite früher so gerne als “Ökopaxe” bezeichnen ließen. Weiter lesen 'Vom Grün wählen zum Schwarz ärgern'»