Am 26. März wollen bundesweit zusammengetrommelte Neonazis, organisiert durch die NPD, unter dem Motto „US-Kriegsbasis abwählen – Frieden jetzt“ durch Trier marschieren.
Konkreter Anlass ist ein Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dass gerade die durchweg militaristischen FaschistInnen, die keine Gelegenheit auslassen, die Kriegsverbrechen der deutschen Armee im zweiten Weltkrieg zu leugnen oder das Soldatentum zu glorifizieren, vorgeben für Frieden einzutreten, spottet jeder Beschreibung. Das Bündnis gegen Rechts Trier sagt dazu: Lassen Sie sich von der Fassade nicht täuschen, die NPD ist eine zutiefst faschistische Partei!
Auch in Trier kam es immer wieder zu faschistischen Angriffen, Anschlägen auf Kneipen und eine Bibliothek, Übergriffe gegen MigrantInnen, Vergewaltigungsdrohungen und zum wiederholten Zusammenschlagen politischer GegnerInnen auf offener Straße – wofür auch jüngst zwei Neonazis vom Landgericht Trier wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen wurden.
Am 4. Dezember fand in Trier eine Antifaschistische Demonstration unter dem Motto “Keine Plätzchen für Nazis statt”. Ca. 400 überwiegend junge Menschen zogen durch Trier, um gegen die NPD und andere Nazis zu demonstrieren. Auf der Auftaktkundgebung an der Porta Nigra sprach der DGB-Geschäftsführer Christian Schmitz. Er stellte nochmals das Motto klar. Für ihn, wie für die Demonstranten soll es weder Plätze noch Parlamentsplätze für die Nazis geben. Seine klare Rede, in der z. B. ausführte, dass Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist, dass der Faschismus durch das neoliberale Wirtschaftssystem Zulauf erhält, fand großen Beifall. Weiter lesen 'Keine Plätzchen für Nazis'»
Am 18. Mai 2009 wurden in Trier drei engagierte junge Menschen von einer Gruppe Neonazis verfolgt, unter ihnen NPD-Stadtrat Safet Babic.
Ein junger Mann stürzte auf der Flucht vor dem faschistischen Rollkommando und wurde brutal zusammengeschlagen. Die Opfer wurden später von Babic verhöhnt und als “linke Plakatabreißer” diffamiert.
Der Übergriff ist weder Einzelfall, noch Zufall: Körperliche Gewalt, Hetze und Einschüchterungsversuche gehören zum Alltag von NPD & Co. Betroffen sind davon nicht nur Menschen, die sich gegen Neonazis engagieren, sondern alle, die nicht in das faschistische Weltbild passen, wie z.B. Juden, Homosexuelle, Frauen, Ausländer… Weiter lesen 'Keine Plätzchen für Nazis!'»
“Neonazis in Nadelstreifen” Buchvorstellung mit Andrea Röpke
am 19.8.2010 um 20 Uhr
im Mehrgenerationenhaus Balduinstr, Trier
Veranstalter: Bündnis gegen Rechts Trier gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung
und:
“Neonazis in kommunalen Vertretungen – Handlungstrategien gegen NPD & Co” mit Mathias Wörsching (Leiter des Projekts “Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus
in kommunalen Gremien Berlins – Dokumentation und Analyse”, vom Verein für Demokratische Kultur)
am 26.8.2010 um 20 Uhr
in der Tuchfabrik, kleiner Saal, Wechselstr Trier
Veranstalter: Bündnis gegen Rechts Trier
Mit den zwei Veranstaltung informiert Trierer Bündnis gegen Rechts
und will zum Handeln gegen Neonazis in der Gesellschaft ermutigen. Weiter lesen 'Neonazis in Nadelstreifen'»
Gemeinsam mit über 20 anderen Organisationen und Parteien ruft die DKP Saarland zur Teilnahme an der Demonstration am 18. September 2010 in Perl auf.
Die DKP fordert den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie diesseits und jenseits der Grenze. Energiekonzerne müssen unter demokratische Kontrolle gestellt und vergesellschaftet werden.
Die Debatte um ein “Bedingungsloses Grundeinkommen” ist für das Kapital erträglich
Am 23.01.2010 fand auf Einladung der DKP Trier eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Zur Kritik des Bedingungslosen Grundeinkommens“ mit dem Referent Berthold Schmidt statt. Berthold Schmidt referierte zum gleichen Thema bereits einige Wochen zuvor beim gewerkschaftlichen Forum der DKP Rheinland-Pfalz. Dieser Artikel soll die wesentlichen Inhalte seiner in freier Rede vorgetragenen Referats und einige Diskussionsergebnisse wiedergeben.
hiermit laden wir Euch zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Zur Kritik des Bedingungslosen Grund-Einkommens“ ein.
Die Forderung nach einem Bedingungslosen Grund-Einkommen für alle spaltet die politische wie auch die gewerkschaftliche Linke. Während z.B. viele organisierte Arbeitslose aufgrund ihrer Erfahrungen mit Hartz IV, der Bekämpfung der Arbeitslosen statt der Arbeitslosigkeit, darin einen Weg fort von der oft als schikanös empfundenen Behandlung durch ARGEn zu erkennen glauben, sehen andere darin ein Abgehen von emanzipatorischen Forderungen wie nach dem Recht auf Erwerbsarbeit für alle. Manche sehen eine Stärkung der Position aller Arbeitenden durch den Wegfall des Zwanges, Arbeit zu schlechten Bedingungen anzunehmen, andere gerade das Gegenteil, wirke doch das BGE wie ein Kombilohn, welcher von kapitalnahen Kräften gefordert wird. Dass auch einige Großkapitalisten für das BGE sind, lässt manchen Marxisten wenig Gutes ahnen.
Der Referent wird einleitend aus seiner Sicht als marxistischer Ökonom zum Thema sprechen, danach können die Veranstaltungsteilnehmer mit ihm und untereinander das Thema diskutieren.